Showcases

Auf dieser Seite zeigen wir aktuelle und vergangene Projekte des InnovationLab.

Hardware Tests für bessere Aufnahmen und Liveschnitt

Um noch effiktiver Videos produzieren zu können, testen wir gerade das Elgato Stream Deck in Verbindung mit der freien Broadcasting Software OBS.

Mehr dazu erfahren Sie bald in unserer Handreichung, ebenso zur Verwendung eines low-budget-Teleprompters. Hier gibt es eine Kurzanleitung wie Sie Liveschnitt mit mehreren Kameras in OBS und dem Streamdeck anlegen.

360 Grad Campus Rundgang als App

Momentan entwickeln wir eine App, mittels der eine eine virtuelle Campus Tour an der TUM möglich ist. Die Grundbausteine sind in Unity gesetzt und diverse Builds erfolgreich erstellt. Die App läuft auf Android und iOS.

Bisweilen fehlte nur noch frischer Content. Nachdem es nun endlich Frühling wurde, konnten wir mit unserer Insta360 Pro2 Fotos anfertigen. Bald gibt es mehr, ein kleiner Vorgeschmack aus unserm frischen InnovationLab ist hier.

Fragen generieren mittels QuestionAId

Richtige Fragen zu stellen ist oftmals gar nicht so einfach. Mit der Software QuestionAId soll das einfach gelingen. Wir fanden die Software in unserem Test überraschend gut. Textpassagen von 695 Zeichen lassen sich momentan per copy und paste einfach in dem webbasierenden Programm einfügen. Die Software analysiert den Text und formuliert Fragen dazu. Diese können anschließend bewertet und korrigert werden. Offenbar arbeitet die Software auch mit Webanlysen, die den Fragenhorizont erweitern. 

Die Fragen können als XML oder Text exportiert werden und so bspw. in Moodle Kurse integriert werden.

Wir würden uns freuen zusammen mit Ihrer Fakultät einen Test zu begleiten. Anfragen gerne per Mail an Michael Höhne.

Augmented Reality: Motorblock

Für den Lehrstuhl von Prof. Herzog an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik konnten wir exemplarisch eine Augmented Reality App (AR Anwendung) entwickeln. Die App stellt einen Elektromotor als 3D-Objekt dar. Der Motor kann durch die Nutzer*innen in seine Komponenten zerlegt werden und bietet so die Möglichkeit unterwegs oder zu Hause das Modell zu öffnen und so realstische Einblicke in die Funktionalität des Motors zu erhalten.

Ziel der Anwendung ist es, Studierenden die Komponenten eines E-Motos anschaulich auf mobilen Endgerärten darzustellen. Die Anwendung läuft auf verschiedenen Systemen (iOS, Android, MacOS, Windows, Linux und WebGL) in Englisch und Deutsch, eine Quizfunktion ist vorgesehen. 

Unterstützung bei 3D Change Detection mittels 360 Grad Aufnahmen

Im Rahmen einer Forschungsarbeit von Verena Stammberger am Lehrstuhl Prof. Krautblatter sollten Bewegungen in der Höllentalklamm im Wettersteingebierge dokumentiert werden. Produzierte Laserscanaufnahmen wurden dabei von 360 Grad-Aufnahmen durch das Innovation Lab unterstützt, so dass jeder cm in der Klamm für die Analyse sichtbar wurde.

Die Höllentalklamm in Grainau bildet den spektakulären Beginn der Wanderung zur Zugspitze durch das Höllental. Die tief eingeschnittene und tektonisch beanspruchte Schlucht ist einigen Naturgefahren ausgesetzt. Neben dem Risiko von Felsstürzen an den nahezu senkrechten Wänden ist die Klamm auch durch Murgänge und sedimentgesteuerte Hochwasserabflüsse bedroht. Diese Prozesse entstehen durch Extremwetterereignisse, bei denen hoher Niederschlag im steilen Einzugsgebiet der Klamm Lockermaterial mobilisiert und sich, wie zuletzt im Juni 2020, als hyperkonzentrierter Strom durch die Klamm fortpflanzt. Bei solchen Ereignissen wird die Morphologie des Bachbetts stark durch Erosion und Ablagerung von Sediment verändert.  Die Klamm wird regelmäßig mittels Terrestrischem Laserscanning durch die Mitarbeiter des Lehrstuhls für Hangbewegungen der TU München vermessen. In den Untersuchungen wird der Frage nachgegangen, ob die geomorphologischen Veränderungen in der Klamm messbar sind (3D Change Detection) und wie hoch die Ablagerungs- und Erosionsvolumina im Bachbett sind. In Folge des Extremereignisses im Sommer 2020 wurde das Bachbett des Hammersbach in Zusammenarbeit mit ProLehre mit 360-Grad-Fotos aufgenommen. Die fotografische Dokumentation soll die Interpretation der Laserscan-Daten unterstützen. Die 360 Grad-Fotos liefern eine Punktwolke, aus der mit der Software Autodesk ein 3D Modell der Klamm generiert wird. Die Vorteile der Kameras sind die flexible Handhabung und die Erreichbarkeit der für den Laserscanner "blinden" Stellen im Bachbett.  Langfristig soll mit den Untersuchungen in der Klamm die Vorhersagbarkeit von Erosionsvolumen, Ablagerungsvolumen und Fließhöhen in Murgangmodellierungen verbessert werden, um zukünftig die Risiken für Touristen und Anwohner besser einschätzen zu können.